Warum Bitcoin keine Währung ist

Bitcoin ist keine Währung, sondern ein Schneeballsystem. Warum?

Bitcoin wurde im Jahr 2009 gestartet und soll laut Anhänger eine gloable Währung sein die nicht kontrolliert werden kann und dezentral ist. Das Problem ist, dass Bitcoin quasi heimlich vor der Öffentlichkeit erschaffen wurde und es 2009 nur ganz wenige wussten. Die Bitcoin-Anhänger haben damals auch nicht die Presse informiert über ihr Vorhaben, obwohl es ja eine Währung für alle sein soll.

Ich vermute eher, dass die Entwickler und die Ersteinsteiger die Gelegenheit genutzt haben um mühelos soviele Bitcoins wie möglich zu schürfen als es noch mit einem handelsüblichen PC problemlos möglich war. Erst als die Schwierigkeit gestiegen ist hat man es bekannter gemacht, sodass der Verdacht nach eigener Bereicherung nicht zu entkräftigen ist. Es gab keine Pressekonferenz und kaum jemand von uns hat 2009 und 2010 die Möglichkeit gehabt mit einzusteigen, da niemand davon wusste. Bitcoin wurde im abgelegenen Teil des Internets geboren. Ich habe alle Seiten bei Google durchsucht: es gab 2009 zumindest im deutschsprachigen Raum keine Ankündigung über Bitcoin. Eine gerechte, faire Möglichkeit früh mitzumachen gab es also nicht. Bei Wikipedia sieht es ähnlich aus: der Artikel in der englischsprachigen Wikipedia wurde am 8. März 2009 erstellt (zwei Monate nach Start!), in der deutschsprachigen Wikipedia erst am 14. Februar 2011, also zwei Jahre nach dem Start. Zu diesem Zeitpunkt war es schon nicht mehr möglich mit einem normalen PC Bitcoins in nennenswerter Menge zu schürfen. Einen fairen „Wettbewerb“ im Schürfen von Bitcoins gab es also von 2009 – 2010 nicht. Wie soll man an etwas teilnehmen dessen Existenz man nicht kennt und man auch keine Möglichkeit hat darüber informiert zu werden? Auch Heise Online berichtete erstmalig 2011 über Bitcoin – als es schon zu spät war. Dann konnte man Bitcoins als „Normalsterblicher“ nur noch kaufen, weil die großen Stücke vom Kuchen schon weg waren – und dies machte die Miner mit ihren wertlosen Bitcoins mühelos reich.

Fast die Hälfte alle Bitcoins ist auf 1.000 Konten. Wobei sehr wahrscheinlich auch Personen mit mehr als einem Konto dabei sind. Also: Weniger als 1.000 Personen teilen sich 50% aller existierenden Bitcoins.

Bei 7 Milliarden Menschen eine etwas „krasse“, ungerechte Verteilung.

Ist Bitcoin also doch nicht der Messias 2.0?

Das ist auch der Grund warum ich den Bitcoin boykottiere und niemals akzeptieren werde. Eine Währung muss basisdemokratisch starten um überhaupt als Währung qualifiziert zu sein. Eine Währung, die unter den genannten Bedingungen startet steht in keinem gutem Licht.

Dieses „es wird nie mehr als 21 Millionen Bitcoins geben“-Lied, welches die Bauernfänger pfeifen, halte ich für höchst unmoralisch und heuchlerisch. Diese „Währung“ ist durch gar nichts gedeckt. Zudem kann jeder sich seine eigene „Kryptowährung“ basteln. Es gibt schon unzählige davon wie man hier sehen kann: http://www.coinwarz.com/cryptocurrency. Es ist nicht anders als bei den Tulpenzwiebeln mit dem Unterschied das man Tulpen anfassen und bewundern kann.

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Gehört das duale Berufsausbildungssystem abgeschafft?

Wenn wir von den Politikern irgendwelche Aussagen eingehämmert bekommen, dann diese: „Deutschland ist Exportweltmeister“, oder „In Deutschland herrscht Wohlstand“, oder „die ganze Welt beneidet Deutschland wegen dem dualen Ausbildungssystem, das nun in andere Länder exportiert werden soll“.

Ist das duale Bildungssystem wirklich so perfekt, ja vollkommen, wie Politik und Wirtschaft immer behaupten?

Unser Berufsausbildungssystem ist seit Jahrzehnten unverändert und veraltet. Vieles ist nicht mehr aktuell. Das System der Berufsausbildung sollte dringend überarbeitet und an den Stand der Zeit angepasst werden. Man sollte nicht das duale Ausbildungssystem abschaffen, es aber lockern und einige Reformen vorschlagen, die meiner Meinung nach überfällig sind.

Auch wenn Deutschland oft wegen dem dualen Berufsausbildungssystem beneidet wird ist es noch lange nicht perfekt oder gar vollkommen. Sehr oft klagen Auszubildende darüber dass sie als billige Arbeitskraft ausgebeutet werden und gar nichts oder nur sehr wenig lernen. Hier muss dringend das Gesetz überarbeitet werden, damit die IHKs unangemeldete Kontrollen in den Ausbildungsbetrieben durchführen. Beispielsweise könnten sich die Prüfer dann vergewissern, ob der Betrieb überhaupt geeignet ist und ob die Auszubildenden wirklich nach dem Lehrplan ausgebildet werden. Hierzu ist ein Gespräch mit dem Auszubildenden und Ausbilder zu führen. Die Erfahrung zeigt, dass solche Kontrollen dringend notwendig sind, der schriftliche Ausbildungsnachweis reicht leider nicht aus. Insbesondere in den kaufmännischen Ausbildungsberufen besteht ein Potential der Ausbeutung der Auszubildenden. Das ist nicht akzeptabel.

Was ich auch nicht gut finde, ist, dass unser duales Ausbildungssystem der einzige Weg zum Berufsabschluss ist. Hier sollte das Gesetz gelockert werden, damit der duale Weg nicht der einzige bleibt um eine Berufsausbildung zu absolvieren. So sollte es möglich sein, den gleichen Berufsabschluss auch vollzeitschulisch zu absolvieren, was dann ebenfalls von der IHK geprüft wird. Während der vollzeitschulischen Ausbildung werden die Auszubildenden in den Lehrwerkstätten und Lernbüros praktisch ausgebildet und erlangen dort die berufliche Handlungsfähigkeit, die nach Ablauf der Ausbildung von den IHKs mit der gleichen Abschlussprüfung nachgewiesen wird. Die Ausbildung findet auch hier nach dem Lehrplan statt.

Viele junge Menschen suchen nach einer Ausbildung und möchten gerne den „Traumberuf“ erlernen. Da der Staat die Verantwortung der beruflichen Ausbildung auf die Unternehmen abgewälzt hat, ist man hier gnadenlos den konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt. Ist die Wirtschaftslage schlecht, sinkt auch die Zahl der Auszubildenden. Ich kenne einige Leute, die mit Allgemeiner Hochschulreife (!) vier Jahre gebraucht haben um eine Ausbildung zum Industriekaufmann zu bekommen. Vier verlorene Jahre, die man nicht aufholen kann! Hier trägt der Staat eindeutig eine Mitschuld, da er mit der beruflichen Ausbildung nichts zu tun hat und die Verantwortung die Wirtschaft dafür trägt. Sehr oft werden Ausbildungsplätze nach dem Prinzip „Vitamin B“ (Beziehung) vergeben, das heißt, die Verwandten oder Freunde der Angestellten werden bevorzugt zum Nachteil anderer Bewerber. Das Problem „Vitamin B“ ist allgemein bekannt, doch dagegen wird nicht vorgegangen. Es wird geschätzt, dass fast die Hälfte aller Ausbildungsplätze auf diese Weise vergeben werden.  Eine vollzeitschulische Ausbildung hätte den Vorteil, dass Schulabgänger, die keinen Ausbildungsplatz bei einem Betrieb finden, trotzdem ihren gewünschten Beruf in der gleichen Zeit nach gleichem Lehrplan erlernen könnten. So werden Lücken im Lebenslauf verhindert und die Zahl der Schulabgänger die ungelernt bleiben, deutlich reduziert werden. Eine vollzeitschulische Ausbildung ist nicht schlechter als eine Berufsausbildung nach dem dualen System, denn in den Niederlanden können Schulabgänger entscheiden, ob sie dual oder vollzeitschulisch ausgebildet werden möchten. Die Qualität der niederländischen Fachkräfte und die Wirtschaftsleistung des Landes sind ein Beweis, dass es funktioniert.

Für viele Berufe wie „Bäckereifachverkäufer“ oder aber auch „Florist“ ist es einfach unsinnig ganze drei Jahre zu lernen. Einen solchen Beruf kann man auch in einem Jahr lernen, da die Tätigkeiten hier nicht anspruchsvoll sind. Die duale Ausbildung müsste hier also entschlacken und unsinnige Berufe abschaffen und es ermöglichen innerhalb eines einzigen Jahres eine Ausbildung in diesem Bereich zu absolvieren.

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Vorsicht vor Bitcoin! Der größte Betrug der Geschichte?

Haben Sie auch schon mit den Gedanken gespielt, mit Bitcoins zu spekulieren, um mühelos auf Kosten Ihrer Mitmenschen schnelles Geld zu machen? Sehen auch Sie im Bitcoin die Währung der Zukunft? Hier sind Gründe aufgelistet, warum Bitcoin KEIN Geld ist, sondern ein reines Spekulationsobjekt für geldgierige Spekulanten die schnelles Geld machen wollen. Bitcoin ist nicht besser als das Papiergeld Dollar und Euro.

Ist Bitcoin die neue Tulpenblase oder ein Schneeballsystem? Kritisches Hinterfragen hat noch nie geschadet, deswegen einmal hier die wichtigsten Informationen für Sie.

Eine Währung die die Früheinsteiger fast leistungslos zu Multimillionäre macht ist nicht gerecht, die Späteinsteiger müssen für das Mitmachen teuer bezahlen.

Ein Ponzi-Schema startet immer bei Null. Die Einsteiger bekommen etwas für umsonst, was dann massiv beworben wird. Wertsteigerungen für etwas wertloses sind die Folge. Irgendwann knallt es.

Ein Ponzi-Schema startet immer bei Null. Die Einsteiger bekommen etwas für umsonst, was dann massiv beworben wird. Wertsteigerungen für etwas wertloses sind die Folge. Irgendwann knallt es.

Das ist leider die Wahrheit. Ganz zu Anfang kostete ein Bitcoin teilweise nur 50 Cent. Die Früheinsteiger konnten also große Mengen davon kaufen ohne ein finanzielles Risiko einzugehen, denn dieses ist nicht größer als das Risiko beim Lotto zu verlieren. Diejenigen, die erst jetzt von Bitcoin erfahren haben, müssen teuer bezahlen um überhaupt mitmachen zu können. Das hat mit Neid nichts zu tun, sondern ist einfach nur ungerecht. Wenn ein neues Geld ausgegeben wird, wird normalerweise immer ein kleiner Betrag als Startguthaben an die Bevölkerung verteilt, erst dann lässt man dem System freien Lauf. Bei Bitcoin fand das nicht statt. Bitcoin hätte demokratisch starten müssen mit großer Vorankündigung. Jeder Interessierte hätte dann eine kleine Anzahl von Bitcoins „reservieren“ können. Das fand aber nicht statt und Bitcoin wurde quasi heimlich vor der Masse gestartet obwohl die „Währung“ laut Verfechter von dieser benutzt werden soll. Eine Vorankündigung per Forum, Presse und E-Mail wäre also nur fair gewesen.  Auch war es zu Beginn möglich mühelos eigene Bitcoins zu errechnen, was heute unmöglich ist und nie mehr möglich sein wird. Bitcoin soll laut Anhänger die Welt verbessern, selbiges startet aber schon ungerecht?

Das Vermögen beim Bitcoin ist genauso ungerecht verteilt wie beim Papiergeld.
Eine weitere bittere Tatsache. Das Vermögen beim Bitcoin ist nicht gerechter verteilt als beim Dollar oder Euro. Die Früheinsteiger horten nun ihre „Bitcoins“ da sie massiv an Wert zugenommen haben, gleichzeitig sind es nur wenige Personen. 1000 Menschen sollen 50% aller Bitcoins besitzen, der Rest teilt sich auf. Die Verteilung ist somit nicht gerechter als beim Dollar oder Euro. Auch hier behaupten die Verfechter, dass Bitcoin eine gerechte Währung sein soll, vergessen aber die ungerechte Verteilung des Vermögens. Welch eine Doppelmoral!

Bitcoin ist deflationär, das ist der Tod der „Währung“.
Der Dollar und der Euro leiden an der Inflation, der Bitcoin ist an der Deflation erkrankt. Beides ist für eine gesunde Währung schlecht. Ganz zu Beginn kosteten zwei Pizzas 10.000 Bitcoins, heute zahlt man für diese zwei Pizzas 0,01 Bitcoins. Einen besseren Beleg für eine Deflation gibt es nicht. Das mit Aktien zu vergleichen ist falsch, denn Bitcoin soll laut Verfechter eine Währung sein, wenn man aber mit der gleichen Zahl an Geldeinheiten immer mehr Waren kaufen kann ist das eine Deflation. Für eine Währung, die für den alltäglichen Handel geeignet sein soll, ist das das Todesurteil. Durch die Deflation wird die Währung auch eher gehortet, denn die Menschen erwarten eine Wertsteigerung. Infolgedessen sinkt auch die Umlaufgeschwindigkeit und die Bitcoins verfehlen ihren Zweck als Tauschmittel.

Bitcoin ist nicht einzigartig, es gibt über 100 Kryptos, täglich werden es mehr.

Das meistzitierte Argument der Bitcoin-Anhänger ist, dass Bitcoin genauso selten wie Gold ist und auf 21 Millionen Bitcoins begrenzt ist und sogar noch geteilt werden kann. Auch dieses Argument der Bitcoin-Anhänger ist falsch. Bitcoin ist nicht einzigartig, denn es gibt schon über 100 Kryptos und täglich werden es mehr. Damit hat der Bitcoin Konkurrenz, die sich nur durch die PR unterscheidet. Damit kann sehr wohl die Geldmenge der Kryptowährungen erhöht werden und somit sind auch die Kryptowährungen nicht vor einer Inflation sicher. Bitcoin ist somit nicht einmalig.

Die Blockchain bläht sich auf, Bitcoin bricht schon deswegen irgendwann zusammen.

Bereits jetzt liegt die Größe der Blockchain bei 13 Gigabyte und die Größe wird weiter wachsen. Bei der jetzigen Entwicklung wird die Blockchain in den nächsten Jahren bei über 100 Gigabyte liegen und irgendwann einen Terabyte groß sein. Dann braucht man schon eine Festplatte um die Blockchain abzuspeichern. Zwar ist das Protokoll so ausgelegt, dass man zwangsläufig nicht die vollständige Blockchain laden muss, und diese gekürzt werden kann, doch für die Infrastruktur des Bitcoin-Netzwerkes ist die vollständige Blockchain unverzichtbar. Irgendwann wird das Netzwerk total aufgebläht sein, wenn es sich nicht schon vorher zerstört hat.

Die Entwickler sind anonym, niemand weiß wer dahinter steckt.
Der Entwickler soll laut Angaben der Bitcoin-Anhänger Satoshi Nakamoto heißen. Der Name klingt japanisch, doch niemand weiß ob es ein Japaner ist und ob es nur eine Person ist. Nakamoto soll perfektes Englisch beherrschen. Da Bitcoin laut Verfechter als globale Währung vorgesehen ist, wäre es wünschenswert zu wissen, wer dahinter steckt. Einige Leute behaupten, dass Nakamoto über eine Million Bitcoins horten soll. Was die Entwickler damit beabsichtigen ist ungeklärt. Verschiedenen Gerüchten zufolge soll Bitcoin von den US-Geheimdiensten errichtet worden sein um weltweit Geld einzusammeln um den todkranken Dollar zu retten. Ob dies nun stimmt, ist schwer abzuschätzen, die Tatsache, dass der Initiator nicht bekannt ist sollte aber ein Grund zur Vorsicht sein.

Bitcoin ist die Tulpenblase 2.0 wegen der Gier der Spekulanten.

Im Jahr 2013 ist der Bitcoinpreis explodiert, exponentielles Wachstum. Soetwas gab es noch nie.

Im Jahr 2013 ist der Bitcoinpreis explodiert, exponentielles Wachstum. Soetwas gab es noch nie. Zeitweise war ein Bitcoin teurer als eine Unze Gold! Quelle: bitcoincharts.com.

Gibt es einen ökonomischen Grund für den exponentiellen Anstieg des Kurses? Derzeit ist der Bitcoin massiv gestiegen, weil die Menschen jetzt alle auf den fahrenden Zug aufspringen wollen um schnelles Geld zu machen. Jeder hofft einen großen Gewinn zu machen und es gibt tatsächlich Leute, die glauben, dass ein Bitcoin irgendwann 100.000 Dollar wert sein wird. Das Argument der Anhänger stützt sich auf die These, dass Bitcoins einzigartig sind und nur begrenzt vorhanden sind. Dieses Argument gilt als widerlegt, sodass man diese Kursvorstellugen als reine Fantasie betrachten kann. Es sind beim Bitcoin Anzeichen einer Blase zu erkennen. Damals im Jahr 1637 kostete eine Tulpenzwiebel nach heutigem Stand 80.000 Euro, so kann man also davon ausgehen, dass der Bitcoin noch weiter im Kurs steigen wird. Spätestens dann wenn die Friseurin von nebenan von Bitcoins schwärmt ist Vorsicht angebracht. Wenn der Kurs mit weiter so ansteigt wie bisher ist von einer Blase auszugehen.

Bitcoins kann man nicht sehen, nicht anfassen.
Seit es Menschen gibt, gibt es auch Geld beziehungsweise Tauschmittel. Und immer konnte man das Geld anfassen und sehen, dies gilt für Gold, Silber und natürlich auch Papiergeld. Beim Bitcoin ist das anders. Man kann einen Bitcoin nicht sehen, und man kann einen Bitcoin auch nicht anfassen. Die Presse muss immer auf die Casacius-Coins zurückgreifen, damit die Menschen eine Vorstellung von dieser Währung bekommen. Bitcoin wäre die erste Währung, die man nicht sehen und auch nicht anfassen kann. Damit fehlt dem Bitcoin eine sehr wichtige Geldfunktion.

Bitcoin ist an die Existenz von Strom und Computer gebunden.
Das Bitcoin Netzwerk kann ohne Strom und Computer nicht existieren. Man kann Bitcoins zwar als Datei ausdrucken, aber mindestens für die Transaktionen benötigt man Strom und einen Computer. Sollte einmal ein Stromausfall große Teile eines Landes lahmlegen oder sollte das Internet irgendwo einmal ausfallen, so steht auch der Bitcoin nicht zur Verfügung. Damit ist der Bitcoin keine zuverlässige Währung, da diese nicht jederzeit zur Verfügung stehen kann. Insbesondere für Länder der dritten Welt ist der Bitcoin völlig unbrauchbar. Auch ist der Bitcoin nicht vor Katastrophen sicher, denn ein Sonnensturm könnte das Internet zusammenbrechen lassen. Die Währung Bitcoin die laut Anhänger global genutzt werden soll stünde dann nicht mehr zur Verfügung und es würden enorme volkswirtschaftliche Schäden entstehen. Gold, Silber und auch Papiergeld sind unabhängig von Strom und Computer und können jederzeit eingesetzt werden. Beim Bitcoin ist das unmöglich.

Bitcoins werden wegen der Spekulation gehortet.
Die meisten Bitcoin Anwender verstehen nichts von der Technik, die dahinter steht. Alle wollen jetzt Bitcoins horten, weil die Mehrheit der Anwender von steigenden Kursen ausgeht. Man erwartet also einen Gewinn, den die Späteinsteiger teuer bezahlen. Des einen Gewinn ist des anderen Verlust, nur so kann spekuliert werden. Spätestens dann wenn kein Käufer mehr bereit ist einen höheren Preis zu zahlen wird der Kurs einbrechen. Sollte der Kurs tatsächlich einmal um 90% fallen, was nicht auszuschließen ist, so würde die Mehrheit sehr große finanzielle Verluste erleiden und die Ersparnisse verlieren. Das Vertrauen im Bitcoin ist dann massiv zerstört und würde sich dann nicht mehr erholen, sodass der Bitcoin dann in die Bedeutungslosigkeit verschwinden würde.

Bitcoins benötigen den Strom einer Großstadt.
Für das Netzwerk werden gigantische Mengen an Strom benötigt. Das Online-Portal Bloomberg kritisiert Bitcoin für den enormen Stromverbrauch, der bei Generierung von neuen Bitcoins benötigt wird. Laut Recherchen fallen pro Tag rund 1000 Megawattstunden an, die bis zu 150.000 US-Dollar kosten sollen. Das ist der Bedarf einer Großstadt. Damit ist der Bitcoin für die Umwelt eine Katastrophe. Allein durch das Schürfen wird sehr viel Strom verbraucht. Da die Schwierigkeit weiter ansteigen wird, ist davon auszugehen, dass für den Betrieb von Bitcoin irgendwann ein ganzes Kraftwerk benötigt werden wird. Aus Gründen des Umweltschutzes ist Bitcoin abzulehnen, was die Verfechter aber nicht zugeben.

Das Mining wird immer weiter zentralisiert, für „Normalsterbliche“ schon fast jetzt unmöglich, man braucht teure Spezialhardware die unbezahlbar ist.

Kaum zu glauben aber wahr: die Rechner werden zu astronomisch hohen Preisen verkauft - und die Leute sind bereit dafür zu zahlen!

Kaum zu glauben aber wahr: die Rechner werden zu astronomisch hohen Preisen verkauft – und die Leute sind bereit dafür zu zahlen!

Richtig. Ganz zu Anfang konnte man mit einem handelsüblichen PC, auch ein Notebook, Bitcoins schürfen. Das war alles kein Problem und so haben viele Früheinsteiger leistungslos Reichtum erlangt. Bitcoin soll laut Anhänger vollkommen dezentral sein, auch beim Schürfen neuer Bitcoins soll das so sein. Ganz zu Anfang, ja, aber das Argument ist heute nicht mehr haltbar. Heute benötigt man für das Schürfen neuer Bitcoins sehr teuere Spezialcomputer, die für die meisten Menschen unerschwinglich sind. Damit wird eine sehr wichtige Funktion sehr stark zentralisiert, und irgendwann werden es sehr große Firmen mit Rechenzentren übernehmen. Vielleicht sogar eine Bank. Damit ist der Bitcoin auf langfristige Sicht nicht mehr dezentral, sondern zentralisiert. Gewinn durch das Schürfen werden dann nur noch diejenigen machen, die schon viel Geld haben. Wieder eine Ungerechtigkeit.

Bitcoin ist wegen der Kursschwankungen unbrauchbar.
Aufgrund der Spekulation schwankt der Kurs des Bitcoin teilweise enorm, stärker als man es von Aktien und Devisen kennt. Gerade diese Eigenschaft macht den Bitcoin für Spekulanten attraktiv. Für einen funktionierenden Handel ist das eine schlechte Eigenschaft und ein Händler riskiert aufgrund der Kursschwankungen Verluste und müsste die Preise im Geschäft im Sekundentakt ändern. Damit erfüllt der Bitcoin auch die wichtigste Funktion eines Geldes nicht.

Empfehlung: Wenn Sie mit Bitcoins spekulieren und auf das schnelle Geld hoffen, sollten Sie sich bewusst machen, dass Sie hiermit Ihre Ersparnisse riskieren, da ein Totalverlust möglich ist. Bitcoin hat keine Einlagen. Spekulieren Sie nur mit Geld dessen Verlust Sie schmerzfrei verkraften können. Spekulieren Sie nicht mit geliehenem Geld, es soll schon Verrückte geben, die Ihre Häuser verkaufen um mit dem Erlös zu spekulieren. Erinnerungen an die Tulpenblase werden wach. Wo schnelles Geld in Aussicht ist, setzt der Verstand oft aus. Überlegen Sie genau was Sie wirklich wollen. Wollen Sie Bitcoins als Geld nutzen, oder nur spekulieren, weil Sie schon jetzt vom schnellen Reichtum träumen? Denken Sie lieber zweimal nach.

Weblinks
Bitcoin vs. 10 of The Biggest Bubbles In Human History

Zensur bei ASR ? – Auch Freeman soll Kommentare zensieren

Heute erreichte mich eine E-Mail eines Lesers von meinem Blog, der mir berichtete auf dem Blog „Alles Schall und Rauch“ vom Blogger „Freeman“ einen kritischen Kommentar zum Thema Bitcoin hinterlassen zu haben.

Hier seine Nachricht:

Hallo, ich glaube auch Freeman zensiert die Kommentare. Ich habe dreimal versucht einen kritischen Kommentar über Bitcoin hinterzulassen, aber dieser wird einfach nicht freigeschaltet. Mittlerweile sind es nun über 10 Kommentare, doch meiner, der sachlich neutral, aber kritisch ist, ist nicht dabei. Sollte Freeman tatsächlich meinen Kommentar nicht freigeschaltet haben ist er nicht besser als die Massenmedien wie Welt und Focus die ebenfalls unliebsame Meinungen nicht freischalten.

Der Leser schickte mir auch einen Screenshot, als Beweis das er den Kommentar tatsächlich abgeschickt hat und ein technischer Fehler auszuschließen ist.

Zensur bei Alles Schall und Rauch? Ist Freeman auch ein Zensor?

Zensur bei Alles Schall und Rauch? Ist Freeman auch ein Zensor?

Meine Meinung dazu:

Auch ich habe schon mehrmals Kommentare bei ASR hinterlassen die nicht freigeschalten worden waren, obwohl sie sachlich und neutral waren. Obwohl Freeman ein Gegner der Zensur sein soll und auf Redefreiheit drängt, findet man diese in seinem Blog vergebens, im Gegenteil. Kommentare werden erst nach genauer Prüfung wie bei Welt Online veröffentlicht. Kritik ist nicht erwünscht und wie es scheint werden nur Kommentare veröffentlicht die seiner Meinung entsprechen. Ein Infokrieger mit Doppelmoral. Dies ist zwar sein gutes Recht als Blogeigentümer, lässt aber an seinem Charakter zweifeln.

Der Blitzmarathon: Wie man die staatliche Abzocke bekämpft

Der Kampf gegen Radarfallen wird weiter fortgesetzt und so hatte ich wieder die Gelegenheit den staatlichen Abzockern das Handwerk zu legen. Wie ich es erwartet hatte, stellten sich die Abzocker am Tag des „Blitzmarathon“ wieder an den Straßenrand vor einer Kurve um ahnungslose Autofahrer abzuzocken. Da ich täglich Blitzer.de aufrufe wurde ich rechtzeitig über diesen Blitzer informiert und konnte notwendige Maßnahmen einleiten um die Abzocke seitens des Staates zu vereiteln.

Wie ich in diesem Artikel erwähnt habe, benutze ich ein selbst gebasteltes Pappschild, mit dem die Autofahrer vor Blitzer gewarnt werden. Ob es nun legal oder illegal ist, ist mir egal. Ich dulde keine staatliche Abzocke. Dass der Staat schnelles Geld machen kann ist nicht akzeptabel und muss bekämpft werden.

Um etwa 11:00 Uhr erfuhr ich von diesem Blitzer und machte mich auf dem Weg um selbigen zu bekämpfen. Zuerst stellte ich mich mit dem Warnschild an den Straßenrand (300 Meter Enternung vom Blitzer) und warnte  für drei Stunden die Autofahrer. Es war kalt und windig doch die Autofahrer dankten es mir. Insbesondere die nicht Einheimischen konnten teilweise vor einem Führerscheinentzug bewahrt werden. Eine halbe Stunde später beschloss ich eine kurze Pause einzulegen, weil die Straße im Moment leer war und es ziemlich kalt war. Ich zog mich von der Straße zurück und trank erst einmal einen Kaffe. Währenddessen konnte ich ein Fahrzeug von der Gemeinde beobachten, dass sich auf die Suche nach der „Störung“ gemacht hatte, weil alle Autos ausnahmslos dank meiner Warnung die Geschwindigkeit einhielten. Die Abzocker hatten also tatsächlich eine Störung seitens eines Aktivisten vermutet. Doch sie hatten mich nicht erwischt, denn auch in vergangen Aktionen wurde versucht die Störung zu lokalisieren – doch ohne Erfolg. Seitdem bin ich wachsam.

Nachdem ich mich wieder aufgewärmt hatte, ging ich wieder nach draußen um den Kampf gegen den Blitzer fortzusetzen. Weil ich nur von einer Richtung warnen konnte, beauftragte ich einen weiteren Aktivisten, der ein Schild in der anderen Richtung der Straße aufstellte, damit die Autofahrer aus beiden Richtungen gewarnt werden konnten. Das Schild, das der andere Aktivist aufgestellt hatte, war ein neuer Entwurf, den ich unbedingt testen wollte. Dieses Schild ist so gestaltet, dass man es ohne Probleme an einem Pfahl befestigen kann. Man muss dann nicht mehr persönlich warnen, allerdings muss man davon ausgehen, dass das Schild mitgenommen wird.

Es funktionierte prächtig und die Beamten werden wohl niemanden mehr geblitzt haben, denn alle Autofahrer hatten meine Warnung verstanden und die Geschwindigkeit angepasst. Um 14:00 Uhr bekam ich die Meldung, dass die Abzocker kapituliert hatten und dabei waren die Anlage abzubauen. Ich hatte mein Ziel erreicht und die Abzocke planmäßig vereiteln können. Sie kamen nicht wieder. Auch das Schild das der andere Aktivist am Pfahl befestigt hatte, war noch vor Ort. Ich nahm es wieder mit.

Ich schätze, dass ich an diesem Tag der Gemeinde einen Verlust von etwa 4000 Euro beschert habe, weil niemand mehr geblitzt wurde. Die Ramsau wird sich freuen. Der Blitzmarathon erhöht in keinem Fall die Verkehrssicherheit, einzig die Staatskasse wird gefüllt. Die Beamten sind auch nicht daran interessiert die Autofahrer zu erziehen, es geht nur ums Geld, mehr nicht. Man müsste mit jedem Fahrer ein detailiertes Gespräch führen und vor den Folgen von Raserei aufklären. Da das nicht stattfindet gehe ich von staatlicher Abzocke aus.

Sicher ist: beim nächsten Blitzmarathon werde ich wieder die staatliche Abzocke bekämpfen und vor Radarfallen waren. Ich hoffe, dass viele Leute mir folgen werden, alleine ist es fast unmöglich die Abzocke zu beenden. Ein Radarwarner oder eine Application für das Mobiltelefon schützt nur teilweise vor Geschwindigkeitskontrollen, man muss direkt vor den Geschwindigkeitskontrollen waren wenn man die Abzocker stoppen will. Genau das werde ich wieder tun, wenn es wieder soweit ist.

Das TV-Duell: Werbung für CDU und SPD!

Heute findet das Kanzerduell zwischen Merkel und Steinbrück statt! Viele warten schon gespannt auf dieses TV-Duell und erhoffen sich Antworten auf viele Fragen. Wer kann überzeugen? Wer ist kompetenter?

Schon jetzt werden Merkel und Steinbrück gründlich analysiert. Doch das TV-Duell ist nichts weiter als eine dreiste Form der Propaganda!

Das Kanzler Duell ist nicht neutral gehalten, neutrale Berichterstattung sieht anders aus!
Mit dem TV-Duell soll dem Deutschen Bürger suggeriert werden, nur zwischen Merkel und Steinbrück wählen zu können. Schwarze und rote Scheiße, mehr gibt es in Deutschland nicht. Diesen Eindruck soll der Bürger mit dem TV-Duell, das nichts anderes als Propaganda für die Blockpartei ist, bekommen.

Haben wir in Deutschland etwa ein Zweiparteiensystem? Sind wir etwa in den USA, wo nur Republikaner und Demokraten sein sollen, aber kleine Parteien totgeschwiegen werden? Warum lädt man keine Kandidaten aus den anderen Parteien ein? Wo sind Gysi und Lucke, die wirklich kompetent sind? Wieso werden andere Parteien totgeschwiegen und ignoriert? Wem dient diese Show? Ist dieses Kanzerduell nichts anderes als Schleichwerbung für die Blockpartei, die dem Volk noch mehr Schaden zufügen will?

Mein Ratschlag: lassen Sie sich nicht von dieser Propaganda-Show täuschen! Es gibt sehr wohl Alternativen zu der Blockpartei, bloß werden diese in den Medien nicht erwähnt oder in schlechtes Licht gerückt. Informieren Sie sich kritisch im Netz über die Blockpartei und bilden Sie sich ihre Meinung darüber. Wie lange hat die Blockpartei CDU-CSU-SPD-FDP-GRÜNE das Volk schon belogen? Fragen Sie sich selbst einmal ehrlich. Hat diese Partei wirklich jemals etwas FÜR das Volk getan?

Wenn Sie eine andere Partei wählen wollen, wie die Piratenpartei oder die Alternative für Deutschland, so sollten Sie sich nicht von den gefälschen Umfragen der Meinungforschungsinstitute täuschen lassen. Diese Umfragen spiegeln nicht die Realität wieder, es sind Lügen um das Volk in die gewünschte Richtung zu lenken. Diese „Meinungsforschungsinstitute“ müssten eigentlich in „Meinungsmacherinstitute“ umbenannt werden. Da diese Institute sich weigern ihre Rohdaten offenzulegen, fühle ich mich in dem Verdacht auf gefälschte Umfragen bestätigt. Zudem beteiligt sich die Blockpartei finanziell an diesen Instituten, also noch ein Grund zur Vorsicht.

Ich errinere noch einmal daran:

Für öffentliche Kritik sorgte eine Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996, bei der das Institut der Partei Die Republikaner 4,5 Prozent Stimmenanteil vorhersagte. Das tatsächliche Wahlergebnis der Republikaner lag bei 9,1 Prozent. In einem Interview zu dem Vorfall räumte Renate Köcher ein, dass sie der Partei keine Plattform bieten wolle und daher im Vorfeld der Wahl nicht von dem ihr bekannten höheren Wert berichtet hatte. Dieses Vorgehen stieß in der Publizistik und Wissenschaft auf Kritik. Quelle: Wikipedia

Selbst wenn Sie eine kleine Partei nicht wählen wollen, weil Sie befürchten, die Stimme sei verschenkt, die Wahrheit ist anders. Es gibt keine verschenkten Stimmen, denn jede Stimme zählt für die kleinen Parteien, da nach Anzahl der Stimmen die Parteienfinanzierung berechnet wird. Selbst wenn eine kleine Partei nicht in den Bundestag kommt, so lohnt es sich trotzdem diese zu wählen, da dann staatliche Gelder an die Partei ausgezahlt werden, die dann zur Unterstützung (zukünftiger Wahlkampf!) verwendet werden können. Keine Stimme ist also verschenkt. Die kleinen Parteien brauchen Sie erst Recht!

Weiterführende Links
Wie wäre es mit einem Rededuell zwischen Merkel und Lucke?

Petition für ein Rededuell zwischen Merkel und Lucke

Wahlradar 2013 – Aktuelle Umfragen zur Bundestagswahl mit kritischer Analyse

Wahlbetrug in Deutschland? Vorsicht vor den „Umfragen“ der Meinungsforschungsinstitute!

Alle vier Jahre ist es soweit. Die Bundestagswahl steht bevor und die Meinungsforschungsinstitute erstellen schon jetzt Prognosen, die den Ausgang der Wahl vorhersagen sollen. Seltsam ist nur, dass die Umfragen sich eigentlich nie ändern.

Hatten auch Sie schon den Verdacht, dass die bekannte Sonntagsfrage zur Bundestagswahl nicht korrekt ist? Wie es aussieht, könnten sich die schlimmsten Vermutungen bestätigen, nämlich dass die Umfragen der Meinungsforschungsinstitute geschönt oder gefälscht sind, um das Volk in die gewünschte Richtung zu lenken.

Etwa so: „die CDU hat wieder einmal 40%, die wähle ich jetzt auch“. Offenbar scheint diese Taktik sehr gut zu funktionieren.

Es ist aber auch denkbar, dass die Umfragen der Meinungsforschungsinstitute komplett gefälscht sind, da ich auch den Verdacht habe, dass diese Zahlen einfach frei erfunden sind. Ich kenne keine einzige Person, die die Blockpartei CDU-CSU-SPD-FDP-GRÜNE wählen will. Alle sind mit diesen Parteien, die unserem Land bewusst Schaden zufügen wollen, nicht zufrieden. Natürlich ist der Bekanntenkreis nicht repräsentativ, aber man merkt deutlich dass Wut in der Bevölkerung vorherrscht und trotzdem erhält die Blockpartei noch hohe Werte? Wirklich seltsam.

Das „Meinungsforschungsinstitut“ Institut für Demoskopie Allensbach hat zugegeben, die Umfragen zur Landtagswahl in Baden-Würtemberg 1996 geschönt zu haben um die Partei die Republikaner abzuwerten. Hier der Auszug aus Wikipedia :

Für öffentliche Kritik sorgte eine Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996, bei der das Institut der Partei Die Republikaner 4,5 Prozent Stimmenanteil vorhersagte. Das tatsächliche Wahlergebnis der Republikaner lag bei 9,1 Prozent. In einem Interview zu dem Vorfall räumte Renate Köcher ein, dass sie der Partei keine Plattform bieten wolle und daher im Vorfeld der Wahl nicht von dem ihr bekannten höheren Wert berichtet hatte. Dieses Vorgehen stieß in der Publizistik und Wissenschaft auf Kritik.

Wenn schon vor über 15 Jahren die Umfragen geschönt waren, ist davon auszugehen, dass die Meinungsforschungsinstitute das auch heute noch praktizieren. Eine Partei, die der Blockpartei gefährlich wird, bekommt einfach weniger Prozente als die Realität wiedergibt, damit der Bürger denkt „diese Partei zu wählen ist eine verschenkte Stimme“. Aufgrunddessen sind die Umfragen der Meinungsforschungsinstitute nicht ernst zu nehmen, da sie der Blockpartei dienen und für diese Werbung machen. Normalerweise dürften vor einer Wahl überhaupt keine Umfragen und Prognosen bekannt gegeben werden, da damit Wähler manipuliert werden können.

Seltsam an den Umfragen ist auch, dass die CDU und SPD trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage immer ganz oben sind. Egal wie die Situation in Deutschland auch ist, meistens wechseln sich in den Regierungen immer CDU und SPD ab, aber einen echten Systemwandel, der frischen Wind in den Bundestag bringen würde, gab es noch nie. Soetwas kenne ich eigentlich nur aus Diktaturen. Wenn die Wahlergebnisse schon vor der Wahl feststehen und wir mit den Wahlen belogen werden, also glauben sollen wir hätten ein Mitspracherecht, ist jeder Versuch, das Land zu retten zum Scheitern verurteilt.

Anbei: sicherlich werden Sie schon einmal ein Kanzlerduell im Fernsehen mitverfolgt haben. Wer sich soetwas genauer anschaut, wird feststellen, dass das Fernsehen nicht neutral berichtet. In den meisten Fällen werden nur Kandidaten der Blockpartei CDU und SPD eingeladen, andere Kandidaten werden ignoriert und totgeschwiegen. Dem Bürger soll eingeredet werden, er könne nur zwischen roter und schwarzer Scheiße wählen. Wie ein Zwei-Parteien-System in den USA! Für solche Lügen zahlen wir die GEZ-Zwangsabgabe.

Ich kann empfehlen:

  • Man soll die Partei wählen, die man für vertrauenswürdig hält!
  • Man soll sich nicht an den Umfragen der Meinungsforschungsinstitute orientieren
  • das Kreuz auf dem Wahlzettel mit einem Filzstift oder Kugelschreiber machen, keinen Bleistift benutzen, da die Gefahr der Manipulation besteht!
  • Wer die Möglichkeit hat, sollte die Auszählung der Stimmen überwachen

Wie sollte die Auszählung der Stimmen überwacht werden?

  • Empfehlenswert ist es, wenn man zu zweit die Auszählung der Stimmen beobachtet, da bei eventuellen Unstimmigkeiten sofort ein Zeuge vorhanden ist.
  • Noch vor Schließung der Wahllolkale um 18:00 sollte die Absicht, die Auszählung zu überwachen beim Wahlvorstand angemeldet werden. Pünktlich um 18:00 Uhr schließt das Wahllokal und alle Personen, die nicht zur Zählkommission gehören müssen das Wahllokal verlassen, dazu gehören auch die Wahlbeobachter. Einige Minuten später wird das Wahllokal für die Öffentlichkeit wieder geöffnet, die Auszählung der Stimmen beginnt dann.
  • Die Auszählungen der Stimmen aller Wahlen in Deutschland sind gemäß § 10 des Bundeswahlgesetzes öffentlich: Die Wahlausschüsse und Wahlvorstände verhandeln, beraten und entscheiden in öffentlicher Sitzung.  Die Auszählung beginnt mit dem Öffnen der Wahlurnen. Vor dem Öffnen der Wahlurnen muss also die Öffentlichkeit wiederhergestellt werden.
  • Die anwesenden Beobachter haben sich so zu verhalten, daß die Wahlhelfer der Auszählung nicht behindert werden. Denn der Wahlvorstand kann die Beobachter aus dem Wahlraum verweisen.
  • Die Beobachtung sollte schweigend und passiv erfolgen, lediglich bei einem Verdacht von Unregelmäßigkeiten ist der Wahlvorstand darüber zu informieren. Reagiert dieser nicht darauf solle man trotzden Ruhe bewahren und die Polizei rufen. Auf gar keinen Fall lautstark schimpfen oder handgreiflich werden.
  • Darauf achten, daß alle Mitglieder der Zählkommission nur mit Kugelschreibern und nicht mit Bleistiften arbeiten! Mit einem Bleistift kann ein Stimmzettel sehr leicht „ungültig“ gemacht werden.

Ich würde es mir sehr wünschen, dass unabhängige Wahlbeobachter die Wahlen kontrollieren und die Meinungsforschungsinstitute kontrolliert werden. Bei den Meinungsforschungsinstituten bin ich mir sicher, dass eine neue Affäre aufgedeckt werden wird, etwa ein „Voting-Gate“.

 

Meine Meinung: Forsa und Co. dienen der Blockpartei, insbesondere CDU und SPD. Die „Meinungsforschungsinstitute“ sollten in „Meinungsmacherinstitute“ umbenannt werden. Deren Umfragen sind nicht repräsentativ, denn 1000 Teilnehmer können niemals die gesamte Meinung des Volkes darstellen. Es sollte vor Wahlen gesetzlich untersagt werden „Umfragen“ und Prognosen zu veröffentlichen, da Wähler damit beeinflusst werden können. Die Meinungsmacherinstitute legen ihre Rohdaten nicht offen, also bleibt der Verdacht von gefälschten Umfragen bestehen.

Weiterführende Links

Wahlradar 2013 – Sehr empfehlenswert! Kritische Analyse der Sonntagsfrage

Wahlprognosen.info – Die Wahrheit über die Sonntagsfrage

Wahlbörse PESM – Die Ergebnisse weichen von der Sonntagsfrage ab

Wahl-O-Meter – Eine Alternative zur Sonntagsfrage

Verdacht auf Wahlbetrug? Mathematiker finden Unregelmäßigkeiten bei den Bundestagswahlen!