Wir arbeiten um zu überleben


„Du musst dich gut in der Schule anstrengen, damit du später viel verdienst“. Diesen Satz hören viele Kinder von ihren Eltern. Doch den wenigsten Menschen ist tatsächlich bewusst, dass Arbeit nichts anderes als Prostituion ist! Ja, wir müssen schließlich arbeiten, denn wie will man sonst Essen und den Lebensunterhalt bestreiten? Gut man kann auch nicht arbeiten, aber dann kann man sich darauf gefasst machen, im Stadtpark irgendwo eine ruhige Ecke zum Schlafen zu finden. Somit werden wir indirekt zur Arbeit gezwungen, es ist also nichts anderes als Prostitution.

Jeder der arbeitet ist eine Hure, eine Nutte des Finanzsystems, weil er oder sie arbeiten muss um nicht auf der Straße zu landen. Eine Selbstverwirklichung bleibt nur den Managern und anderen Millionären vorbehalten. Die Bürger der Unter – und Mittelschicht können sich nicht in diesem System verwirklichen, es sei denn man lebt wie die Yogis in Indien und meditiert den ganzen Tag.

Als Beispiel sei ein ausgelernter Maler genannt, der ab 20 Jahren ausgelernt ist und von nun als Geselle tätig ist. Er arbeitet bis zum Alter von 68 Jahren und war in seinem Leben nur 5 Jahre arbeitslos. Insgesamt hat der Geselle also 800.000 Euro in 43 Jahren harter Arbeit erarbeitet (Netto, 1400 Euro monatlich). Von diesen 800.000 Euro gehen etwa 2/3 für den Lebensunterhalt drauf, nur das letzte Drittel kann für private Zwecke zur Selbstverwirklichung genutzt werden. Ingesamt bleiben dann nur noch etwa 300.000 Euro zur Selbstverwirklichung übrig. Das Problem ist, dass man diese Summe nie in dieser Form sieht, denn das Geld kommt in einem Zeitraum von 43 Jahren zusammen.

Wenn man sich nun etwas größeres „gönnen“ möchte, so bleibt nur noch der „Kredit“ übrig und man begibt sich in den Fängen der Banken. Banken sind legalisierte Mafia-Strukturen, ja sie sind die eigentliche Regierung. Hat man einen Kredit aufgenommen muss man Sicherheiten vorweisen. Wenn man die hat ist auch alles gut. Was aber, wenn es Probleme mit dem Arbeitgeber gibt? Dann sitzt man ganz schnell auf der Straße ohne alles oder man bleibt im Hatz IV Sumpf stecken.

Zum Vergleich: das oberste Pack verdient Millionen in einem einzigen Jahr wovon die Unter – und Mittelschicht nur träumen kann. Ein ausgelernter Geselle oder Meister kommt niemals an dieses Gehalt heran. Wir arbeiten also nur um zu überleben, wir leben aber nicht, da wir uns nur schwer selbst verwirklichen können, es sei denn man ist spirituell ausgerichtet.
Fazit: Eine Selbstverwirklichung ist für Normalsterbliche im kapitalistischen System nicht möglich, dies bleibt nur den Reichen vorbehalten. Wir arbeiten nur um zu überleben – nicht aber zum Leben.

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