Proteste in den USA weiten sich aus


Hierzulande und in den USA berichten die Massenmedien fast gar nicht über den Protest „Occupy Wall Street“. Lediglich die Online-Medien berichten nun endlich (2 Wochen später nach Protestbeginn) über die Verhaftung von ungefähr 700 Demonstranten. Mittlerweile sollen die meisten wieder frei sein.

Die verantwortlichen Polizisten haben sich damit als Faschisten enttarnt, denn normalerweise stehen sie auf der Seite des Wutbürgers, wir sitzen theoretisch alle im selben Boot. Auch die Polizisten sind Verlierer in dem System und werden von den Bankern und Vorständen betrogen. Da sie sich aber nicht auf die Seite des Volkes stellen, kann man sie nur in die Kategorie des Faschisten einordnen. Leider. Es gibt Berichte wonach die Banker von JPMorgan Chase einen Millionenbetrag (4, 6 Millionen US-Dollar) an die New Yorker Polizei gespendet haben sollen. Damit ist klar, dass die Banker wohl doch beunruhigt sind, gilt es doch, den „Pöbel“ zu kontrollieren. Korruption gibt es somit nicht nur in Lateinamerika, sondern auch in den „westlichen“ Nationen.

Die US-Regierung lobt bekanntlich die „moderne“, „freie“ Demokratie. Wenn sich aber ein Teil der Bevölkerung erhebt, um gegen den ungerechten Kapitalismus vorzugehen, werden diese Prinzipien ganz schnell vergessen. Dann ist es vorbei mit der Demokratie.

Ob die NATO auch den Freiheitskämpfern in New York helfen würde? Wohl nicht.

Der Vorfall, der sich auf der Brooklyn Bridge in Manhattan ereignet hat, soll tatsächlich eine Falle gewesen sein. Viele Teilnehmer berichten davon, dass die Gruppe gezielt auf die Brücke geleitet wurde, von wo aus man sie gezeilt einkreisen konnte. 700 Personen wurden dann festgenommen, die nun aber zum größten Teil frei sein sollen.

Die Proteste finden nun nicht nur in New York auf dem Liberty Square statt, auch in San Franciso, Los Angeles, Chicago und Boston finden Proteste gegen das System statt. Zur Widerholung: etwa 20% der US-Bevölkerung haben kein Vermögen und zählen zu den Verlierern der Gesellschaft.

Proteste auch in San Franciso

In San Franciso kam es am 29. September 2011 zu einem interessanten Vorfall:

empörte Wutbüger haben den Vorstand der JPMorgan Chase Bank aufgefordert, herauszukommen, um sich festnehmen zu lassen. Die Demonstranten haben auch klar ausgedrückt, dass die Bank von ihnen keinen Cent bekommt.

Es gibt ein Video von dem Vorfall:

 

Wutbürger in Boston mit deutlicher Botschaft

Auch in Boston gibt es eine Gruppe, welche sich „Occupy Boston“ nennt, die Zahl der Teilnehmer steigt an. Empörter Bürger riefen immer wieder „Fuck the FED“, wie man im folgenden Video sehen kann:

 

Weiterführende Links

http://occupyboston.com/   –    Offizielle Seite von Occupy Boston

http://www.livestream.com/occupyboston   –   Livestream

 

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