Verschwendung von Steuergeldern: Kulturförderung für erfolgreiche Bands


Es ist einfach unglaublich wie mit unseren Steuergeldern umgegangen wird. Laut der Berliner Morgenpost haben die  T o t e n   H o s e n  (eine sehr erfolgreiche Band) 68.793 Euro an Steuergelder erhalten. Dieser „Zuschuss“ fällt unter Kulturförderung. Es ist ein Skandal, wenn man bedenkt, dass diese Band dermaßen erfolgreich ist, dass sie auf Kulturförderungen verzichten könnte. Dieses Geld wäre bei unbekannteren Musikern wesentlich besser angebracht, die wirklich jeden Cent zusammensparen müssen.

Auch die Teenie-Band  T o k i o  H o t e l  hat für einen Auftritt im Jahre 2010 einen Zuschuss von 25.738 Euro bekommen! So wird mit unseren Steuergeldern also umgegangen. Das Geld wird für Musikbands aus dem Fenster geschmissen, die ohnehin schon selbständig ohne Zuschüsse auf dem Musikmarkt überleben können. Da bleibt einem echt die Sprache weg. Es ist eine Unverschämtheit, wenn man bedenkt, dass das Geld an anderen Stellen wesentlich besser angelegt wäre. Es gibt z.B. Obdachlose, denen mit 25.000 Euro schon geholfen wäre, oder Musiker, die sich einen Traum erfüllen möchten, aber niemand hilft ihnen. Bei noch unbekannten Musikern wäre ein solcher Zuschuss angebracht oder für Personen, die innovative Ideen haben.

Dieser Skandal ist ans Tageslicht geraten, als die SPD im März 2010 eine Anfrage eingereicht hat.

Kommentar: Der Staat hat offenbar für jeden Schwachsinn Steuergelder übrig, bloß an den Stellen, an denen das Geld wirklich gebraucht wird, fehlt es. Da bekommen Musikbands, die alleine auf dem Musikmarkt ohne Probleme überleben können, einfach mal so Zuschüsse vom Steuerzahler. Man muss sich ernsthaft fragen, ob man seine Steuerforderungen noch an das Finanzamt entrichtet. Nebenbei sei angemerkt, dass Steuerforderungen nichts anderes als Schutzgelderpressungen sind. Denn: Sie zahlen die Steuer oder Sie bekommen große Probleme“. Im Mittelalter wurde man geköpft, heute wandert man hinter Gittern. Es hat sich nichts an der Grundproblematik geändert.

Weiterführende Links

Originalnachricht der Berliner Morgenpost

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