Lohnt sich Arbeit noch? Reiche werden reicher

Wer Geld haben will, muss arbeiten. Das ist ein Spruch, den die meisten von uns schon in der Kindheit zu hören bekommen, denn nur durch Leistung wird man belohnt.  Je höher die Leistung, desto höher die Belohnung. Diese Meinung ist sehr weit verbreitet. Wird der Lohn nach Leistung bemessen?

Wie kann es denn sein, dass einige Menschen nie einen Finger krumm gemacht haben und trotzdem keine Geldsorgen haben? Als Beispiel seien hier Erben genannt, aber auch Promis, Fußballer und Vorstände.

Die meisten Menschen haben leider eine falsche Vorstellung von unserem System. Es herrscht immer noch der Glaube vor, nur durch Arbeit, Weiterbildung und Zielstrebigkeit kann man es zu Wohlstand schaffen. Leider stimmt das nicht. Es gibt keine Demokratie. Wir sind immer noch Sklaven, es ist nicht besser geworden. Die französische Revolution hat nichts gebracht, die Sklaverei ist unsichtbar geworden. Der Besitzer des Sklaven ist jetzt das Geld.

Wir sind alle Sklaven des Geldes. Die meisten Menschen werden nichts erreichen. Die Mehrheit geht für die Lebenshaltungkosten (Essen, Unterhalt, etc…)  bis zur Rente oder Tod arbeiten. Mehr bleibt nicht übrig. Durch Sparen erreicht man auch keinen hohen Geldbetrag mehr, weil kaum noch etwas übrig bleibt. Der Tellerwäscher, der es zum Millionär geschafft hat, ist ein Märchen, damit die Sklaven weiter ruhig bleiben und sich falsche Hoffnungen machen.

Um die soziale Ungleichheit zu verdeutlichen habe ich ein Diagramm der Jahres-Brutto-Gehälter erstellt. In der Grafik wird das Gehalt von Normalsterblichen mit der Oberschicht verglichen. Wer keinen Schock erleiden möchte sollte die Grafik nicht vergrößern.

Jahresgehälter im Vergleich

Jahresgehälter im Vergleich. Lohnt sich Arbeit noch?

Was erkennen wir in dieser Grafik? Die Menschen, die unsere Gesellschaft ermöglichen und zusammenhalten bekommen am wenigsten, fast gar nichts. Die Unterschicht geht für die Oberschicht arbeiten und wenn man dieses Diagramm betrachtet hat, kommt man zu dem Entschluss dass sich Arbeit eigentlich nicht mehr lohnt. Wieso bekommt ein Fußballer (Balltreter) Millionen vor die Füße geschmissen während ein Arzt einen Hungerlohn bekommt? Ist die Leistung eines Fußballers wertvoller als die Leistung eines Arztes? Hat ein Fußballer mehr Verantwortung als ein Arzt? Wir sehen, das Gehalt wird nicht an der Leistung gemessen. Ein Merkmal einer dekadenten Gesellschaft.

In einem Geldsystem mit Zins gibt es zwangsläufig mehr Verlierer als Gewinner. Das ist vom System so beabsichtigt. Die meisten Menschen haben eine Bestimmung als Sklave, mehr ist für sie nicht vorgesehen. Die soziale Ungleichheit in Deutschland und der gesamten Welt bestätigt das. 10% der deutschen Bevölkerung besitzen 50% des Vermögens während 50% der Bevölkerung 10% des Vermögens zur Verfügung haben. Der Rest teilt sich weiter auf.

Der Mensch ist wie bereits erwähnt eine Sklave, er geht sich für einen Hungerlohn prostituieren, denn auch eine normales Arbeitsverhältnis ist eine Form von Prostitution, da man es aus der Not heraus tut. Auf Hartz IV möchte auch niemand fallen, weil dann ist man aus der Gesellschaft ausgegrenzt.

Die Reichen werden durch nichtstun reicher, die Armen werden ärmer. In der Krise werden die Reichen noch reicher und dank des Zinseszins müssen sie nicht einmal einen Finger dafür krumm machen. Die Reichen bleiben unter sich. Wer behauptet, jeder kann durch Anstrengung bis zum Vorstandschef aufsteigen, der täuscht sich gewaltig. Solche Posten sind für Normalsterbliche nicht vorgesehen, selbst wenn sie die Qualifikation dafür besitzen würden. Zu einer solchen Position wird man auserwählt und ernannt. Reiche ernennen Reiche. So geht das seit Jahrhunderten und es wird sich auch niemals ändern, solange die Zinsknechtschaft nicht beendet wird.

Der Zins führt zu Armut und Kriegen. Eine Wirtschaft mit Zins wird immer zusammenbrechen und Armut ermöglichen.

Weblinks

Der Systemfehler des Kapitalismus

Die Elite bleibt unter sich