RWE will Hambacher Forst zerstören


Der profitorientierte Konzern RWE, der in Nordrhein-Westfalen bereits ganze Dörfer aus Profitgier zerstört hat, will nun auch einen Teil des Hambacher Forst zerstören um die darunter liegende Braunkohle mit maximalem Profit zu bergen.
Ein Aktivist hatte wochenlang den Hambacher Forst besetzt und versucht die drohende Rodung durch RWE zu verhindern. Leider ohne Erfolg. Als die ordnungsgemäße Räumung durch die uniformierten Truppen stattfinden sollte, hat sich der Aktivist in einem Loch verschanzt und versucht die Räumung zu stoppen. Leider hat das nicht funktioniert, der Aktivist hat aufgegeben und Teile des Hambacher Forsts können nun gerodet werden, damit der gierige Konzern RWE an die Kohle gelangt um Profit zu machen. Letztes Jahr hatte der Konzern einen Gewinn von 1,8 Milliarden Euro gemacht, doch der Erfolg wird an die Kunden nicht weitergegeben. Immer mehr Energieunternehmen zocken die Kunden ab, damit die Vorstände dieser Konzerne sich die Taschen füllen können.

Es sollten Naturschutzgebiete geschaffen werden, die für solche Konzerne unantastbar sind. Wir haben in Deutschland zu wenig Wald, deshalb ist jeder gefällte Baum nur schwer zu ersetzen. Außerdem steht für die Tiere immer weniger Lebensraum zur Verfügung.

Nach veschiedenen Angaben soll der Einsatz der uniformierten Truppen bis zu 800.000 Euro gekostet haben. Liest man die Kommentare auf den verschiedenen Nachrichten-Seiten, so stellt man fest, dass die meisten Kommentatoren es gerne sehen würden, dass der Aktivist den Einsatz aus eigener Tasche bezahlt, während andere Kommentatoren sogar fordern, den Aktivisten im Loch zu lassen, damit er dort sterben kann. Die Kommentatoren vergessen, dass nicht der Aktivist der Übeltäter ist, sondern die Energie-Konzerne. Der Großteil unserer Gesellschaft hat also überhaupt kein Interesse an einer intakten Umwelt. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen hat RWE ganze Landschaften zerstört und mehrere dutzend Dörfer abreißen lassen und vielen Menschen so die Heimat genommen. Wenn der Konzern ein Gebiet abgegrast hat, ist oftmals die ganze Umgebung mit Abraumhalden zugeschüttet und das Landschaftsbild komplett verändert. Ein Beispiel hiefür ist die Sophienhöhe, welche nicht natürlichen Ursprungs ist, sondern künstlich aufgeschüttet wurde. Der gesamte „Berg“ besteht aus Abraum aus dem Tagebau Hambach.

Wer sich gegen die Zwangsenteignung wehrt, wird von den uniformierten Truppen geknüppelt oder in Handschellen abgeführt. Im schlimmsten Fall kan man sogar erschossen werden. Alles nur für die Gier der Konzerne. So ist das in unserer „Demokratie“. Das erinnert teilweise an den Film „Avatar“ in welchem die Protagonisten ähnlich behandelt werden.

Weblinks
Liste zerstörter Orte im Braunkohle-Gebiet

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