Warum Bitcoin keine Währung ist


Bitcoin ist keine Währung, sondern ein Schneeballsystem. Warum?

Bitcoin wurde im Jahr 2009 gestartet und soll laut Anhänger eine gloable Währung sein die nicht kontrolliert werden kann und dezentral ist. Das Problem ist, dass Bitcoin quasi heimlich vor der Öffentlichkeit erschaffen wurde und es 2009 nur ganz wenige wussten. Die Bitcoin-Anhänger haben damals auch nicht die Presse informiert über ihr Vorhaben, obwohl es ja eine Währung für alle sein soll.

Ich vermute eher, dass die Entwickler und die Ersteinsteiger die Gelegenheit genutzt haben um mühelos soviele Bitcoins wie möglich zu schürfen als es noch mit einem handelsüblichen PC problemlos möglich war. Erst als die Schwierigkeit gestiegen ist hat man es bekannter gemacht, sodass der Verdacht nach eigener Bereicherung nicht zu entkräftigen ist. Es gab keine Pressekonferenz und kaum jemand von uns hat 2009 und 2010 die Möglichkeit gehabt mit einzusteigen, da niemand davon wusste. Bitcoin wurde im abgelegenen Teil des Internets geboren. Ich habe alle Seiten bei Google durchsucht: es gab 2009 zumindest im deutschsprachigen Raum keine Ankündigung über Bitcoin. Eine gerechte, faire Möglichkeit früh mitzumachen gab es also nicht. Bei Wikipedia sieht es ähnlich aus: der Artikel in der englischsprachigen Wikipedia wurde am 8. März 2009 erstellt (zwei Monate nach Start!), in der deutschsprachigen Wikipedia erst am 14. Februar 2011, also zwei Jahre nach dem Start. Zu diesem Zeitpunkt war es schon nicht mehr möglich mit einem normalen PC Bitcoins in nennenswerter Menge zu schürfen. Einen fairen „Wettbewerb“ im Schürfen von Bitcoins gab es also von 2009 – 2010 nicht. Wie soll man an etwas teilnehmen dessen Existenz man nicht kennt und man auch keine Möglichkeit hat darüber informiert zu werden? Auch Heise Online berichtete erstmalig 2011 über Bitcoin – als es schon zu spät war. Dann konnte man Bitcoins als „Normalsterblicher“ nur noch kaufen, weil die großen Stücke vom Kuchen schon weg waren – und dies machte die Miner mit ihren wertlosen Bitcoins mühelos reich.

Fast die Hälfte alle Bitcoins ist auf 1.000 Konten. Wobei sehr wahrscheinlich auch Personen mit mehr als einem Konto dabei sind. Also: Weniger als 1.000 Personen teilen sich 50% aller existierenden Bitcoins.

Bei 7 Milliarden Menschen eine etwas „krasse“, ungerechte Verteilung.

Ist Bitcoin also doch nicht der Messias 2.0?

Das ist auch der Grund warum ich den Bitcoin boykottiere und niemals akzeptieren werde. Eine Währung muss basisdemokratisch starten um überhaupt als Währung qualifiziert zu sein. Eine Währung, die unter den genannten Bedingungen startet steht in keinem gutem Licht.

Dieses „es wird nie mehr als 21 Millionen Bitcoins geben“-Lied, welches die Bauernfänger pfeifen, halte ich für höchst unmoralisch und heuchlerisch. Diese „Währung“ ist durch gar nichts gedeckt. Zudem kann jeder sich seine eigene „Kryptowährung“ basteln. Es gibt schon unzählige davon wie man hier sehen kann: http://www.coinwarz.com/cryptocurrency. Es ist nicht anders als bei den Tulpenzwiebeln mit dem Unterschied das man Tulpen anfassen und bewundern kann.

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Ein Kommentar zu “Warum Bitcoin keine Währung ist

  1. Bei der Zunahme an Beauty-Sendungen, Möchtegern-Sängerinnen, Prostituierten und Pornodarstellerinnen hätte der BITCOIN eigentlich den Namen BITCHCOIN verdient, zudem er auch immer durch Titten und Ärsche gedeckt wäre, also quasi Null Inflation. Spätestens, wenn wir alle Nutten geworden sind, dann setzt die Inflation auch beim Bitcoin ein, denn dann können wir die wertlos gewordenen BITCOINS oder BITCHCOINS unter uns aufteilen und uns alle kostenlos lieben und knuddeln. Was für eine kranke Welt.

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