Jeder zehnte Deutsche ist verschuldet

Die Deutschen nähern sich immer weiter den Amerikanern an. Jeder zehnte Bundesbürger soll nach dem Schuldneratlas 2012 verschuldet sein. Fast alles wird in der heutigen Zeit über Kredite finanziert. Ganz besonders hervorzuheben ist der Konsum: das Auto, die Immobilie, die Renovierung, die Reise und die Hochzeit werden immer häufiger mit Krediten finanziert – teilweise zu sehr hohen Zinsen.

Auch die jüngere Generation ist schon hoch verschuldet: die Generation ab 20 verschuldet sich so beispielsweise für Unterhaltungselektronik und Autos. Es muss eben immer das neuste sein, wer nicht auf dem neusten Stand ist, gilt nach den Regeln der Gesellschaft als „out“. So versklaven sich immer mehr Menschen mit Krediten um zu konsumieren.

Damals in der Nachkriegszeit war der Konsum über Kredite tabu, auch die Banken haben es nicht gerne gesehen, wenn jemand einen Kredit für Konsum aufnehmen wollte. Das war damals also nur selten der Fall.

Damals wurde gespart bis der gewünschte Betrag erreicht war. Erst dann wurde konsumiert und die Anschaffung getätigt. Genau hier liegt das Problem. Wer kann heute vom Gehalt noch etwas weglegen und für die eigenen Bedürfnisse sparen? Tatsache ist, dass die meisten Menschen nicht mehr gut von ihrem Gehalt leben können, denn das meiste wird für die Lebenshaltungskosten ausgegeben – mehr ist nicht drin. Das ist das Problem warum die meisten Menschen sich heute verschulden. So muss man zum Beispiel 16 Monatsgehälter komplett sparen um ein Auto kaufen zu können. Das ist aus praktischen Gründen unmöglich, denn niemand kann das Monatsgehalt einfach weglegen. Wenn man 150 Euro im Monat sparen kann, braucht man 5,5 Jahre um 10.000 Euro zur Verfügung zu haben und die Inflation ist noch nicht mit eingerechnet! Kein Wunder, warum die Menschen sich verschulden. Damals war das undenkbar, denn ein Handwerker konnte eine ganze Familie ernähren, ein Auto unterhalten und sogar verreisen. Das ist heute nicht mehr möglich, denn die Gehälter sind nicht angestiegen, obwohl alles teurer geworden ist.

Diese Tatsache verführt die Menschen Schulden zu machen, da viele nicht auf ihre Bedürfnisse verzichten wollen. Es ist ein Teufelskreislauf, der durch den Zins und Zinseszins zustande kommt. Die Menschen müssen mit immer weniger Geld zurecht kommen, während die Reichen reicher werden.

Ich sehe hier durchaus Parallelen zu den 1930er Jahren, denn schon damals war die soziale Ungleichheit sehr groß und die meisten Menschen verfügten nur über wenig oder sogar gar keine finanziellen Mittel. Der Absatzmarkt konnte also nicht gebildet werden, was dazu führte, dass die Konsumgüterindustrie schon damals wie auch heute hauptsächlich über Kredite finanziert wurde. Die Unterkonsumtionstheorie beschreibt diese Situation sehr gut. Was danach kam ging in die Geschichte ein – als die Weltwirtschaftskrise. Wahrscheinlich stehen auch wir vor einer neuen Weltwirtschaftskrise. Auch die Hyperinflation wird zurückkehren, da dauerhaft Geld in den Markt gepummt wird. Auf Dauer kann das nicht funktionieren. Unsere Politiker sind nicht lernfähig und wollen uns in den finanziellen Ruin treiben.

Zurück zum Geldsystem: der Zins sorgt dafür, dass die meisten Menschen immer weniger Geld zur Verfügung haben, denn die Geldmenge ist begrenzt. Der Großteil des Geldes fließt an die Reichen in Form von Zinserträgen, die die Arbeiter und damit wir alle erwirtschaften müssen. Des einen Gewinn ist des anderen Verlust. Geld kann nicht arbeiten, es sind Menschen die arbeiten. Für die Zinserträge kommt die Mehrheit der Menschen auf, die selbst nicht davon profitiert. Das ist Betrug und durchaus als Sklaverei zu bezeichnen.

Da Geld nicht an Wert verliert kann es beliebig nach Lust und Laune aus dem Wirtschaftskreislauf entzogen werden (Hortung), was zu Nachfrageausfällen bei anderen Menschen führt, da dieses Geld im Kreislauf fehlt. Wenn Geld mit Ware gleichgestellt werden würde, könnte das den Zins gegen Null drücken und ein gerechtes Wirtschaftssystem mit Wohlstand für alle einführen. Alle Probleme in der Wirtschaft und alle sozialen Probleme wie Armut, Ausgrenzung, etc. entstehen durch ein fehlerhaftes Geldsystem. Solange das Geldsystem nicht reformiert wird, wird sich auch nichts ändern.

Weblinks

Jeder zehnte Deutsche hat hohe Schulden
Die Humanwirtschaftspartei – für ein gerechtes Geldsystem
Die Unterkonsumtionstheorie – eine Erklärung für die Verschuldung?

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Sklaven im Hamsterrad: Abgaben erreichen neuen Rekord

Für wen arbeiten wir? Die allgemeine Antwort ist: „Ich arbeite für mich selbst“. Falsch! Die Abgaben sind erneut weiter angestiegen, die Abgaben zur Sozialversicherung und Lohnsteuer (Schutzgeld) haben einen neuen Rekordstand erreicht.

Der deutsche Durchschnittsverdiener, ein Sklave im Hamsterrad musste im Jahr 2011 soviel an Abgaben zahlen wie nie zuvor. Außerdem ist der Nettoverdienst weiter abgesunken, noch tiefer als das Niveau von 2010.

Die Reichen werden in der Zwischenzeit natürlich noch reicher und Manager und Sportler bekommen wieder für das nichtstun ein Millionengehalt.

Der deutsche Durchschnittsverdiener zahlte 2011 9943 Euro an den Staat und Sozialkassen, ein neuer Höchststand. 2010 lag die Abgabenlast bei 9390 Euro, das ist ein Anstieg von 553 Euro! Besonders stark ist die Lohnsteuer angestiegen, der Staat hat 300 Euro mehr als im Vorjahr eingenommen. Der durchschnittliche Nettoverdienst liegt damit nur noch bei 17650 Euro im Jahr, ein sehr niedriges Gehalt.

Die reale Abgabenlast liegt bei mindestens 60%! Wie hoch die Abgabenlast wirklich ist, verdeutlicht das Video „Der Brutto-Netto-Schwindel“.

Mein Kommentar: wie ich bereits mehrmals erwähnt habe, sind wir alle Sklaven ohne Ketten, die im Hamsterrad gefangen sind. Wir arbeiten täglich nur damit wir über die Runden kommen, doch die wichtigen Dinge im Leben werden vernachlässigt, es mangelt an Geld und Zeit. Arbeit ist Sklaverei, damit die Armen ärmer werden und die Reichen durch nichtstun noch reicher werden. So ist das in unserer gerechten „Demokratie“. Wir werden als Sklave geboren und sterben auch als Sklave. Schon die Schulzeit wird von Leistungsdruck bestimmt, damit man sich später den Sklaventreiber aussuchen kann.

Mit welcher Begründung muss ein Mensch eine Lohnsteuer zahlen? Warum soll ich mit meinen Abgaben den Dienstwagen der Politiker oder Waffenlieferungen an Israel finanzieren? Meiner Meinung nach ist das nichts anderes als eine Schutzgelderpressung, denn wenn man keine Steuern zahlt bekommt man Probleme mit dem Staat und es werden uniformierte Truppen (Schutzgeldeintreiber) losgeschickt. Auch das ist natürlich ein Merkmal der Demokratie. Wie gerecht unsere Welt ist, habe ich hier erläutert.

Weblinks:

http://www.zeit.de/news/2012-04/12/steuern-arbeitnehmer-zahlten-2011-rekord-abgaben-an-den-staat-12141602

Banken brauchen schon wieder Hilfe

Gerade 3 Jahre ist es her als die Bankenkrise die Weltwirtschaft erschütterte. Nur durch Lügenpropgaganda seitens der Regierungen und durch schnelle Milliardenhilfen durch den Steuerzahler konnte eine Katastrophe verhindert werden. Für die Bankenkrise 2008 musste der Steuerzahler schmerzhaft bluten. Die Folgen dieser Krise werden uns noch Jahrzehnte verfolgen.

Direkt nach der Hilfe versprach die Politik, die Finanzwelt endlich zu kontrollieren, man werde aus den Fehlern lernen, hieß es damals. Alle Tätigkeiten der Finanzwelt sollten sich dem Staate unterwerfen. Doch nichts in dieser Richtung ist passiert. Die Hochfinaz ist zu mächtig. Es ist nämlich genau anders als die meisten erwarten: die Politik unterwirft sich der Hochfinanz!

Das Spielcasino läuft wie gewohnt unverändert und die Bankster nutzen diese Lage aus: sie wissen ganz genau, wenn ein Geschäft Verluste bringt, wird der Steuerzahler dafür haften. Macht die Bank jedoch Gewinne, profitiert der Steuerzahler aber in keinster Weise davon.

Das ist die bekannte Regel: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Drei Jahre später, heute im Jahre 2011. Die Banken sind durch die Euro-Krise erneut in die Schuldenkrise geraten und benötigen abermals Hilfe des Staates. Schon wieder soll der Steuerzahler für das Versagen der Bankster bluten. Die Völksverräterin Merkel ist erneut umgefallen und hat wieder Milliarden Euros an Hilfen zugesichert. Wer bezahlt das?

Natürlich der Steuerzahler! Immer mehr Menschen verarmen in diesem Land, für viele reicht es nicht einmal mehr für das tägliche Essen, es ist ein Kampf ums überleben geworden. Nur noch wenige Menschen können sich in diesem System, das sich Kapitalismus nennt, selbst verwirklichen. Die anderen sind dermaßen in dem System gefangen, dass viele es nicht einmal in Frage stellen.

Diesmal hat es die Dexia-Bank getroffen, die für belgische und französische Kredite zuständig ist. Verschiedenen Gerüchten zufolge soll diese Bank abgewickelt werden. Laut dem irischen Finanzminister sind mehr als 100 Milliarden Euro Hilfen für die Banken notwendig.

Es ist wahrscheinlich, dass Merkel von Sarkozy Androhungen erhalten hat, was die Steuergelder für Bankenrettungen betrifft. Wie wir wissen, die Bundesrepublik Deutschland ist bis heute kein souveräner Staat, denn es herrscht immer noch ein Besatzungszustand. Die westlichen Alliierten haben immer noch die volle Kontrolle über Deutschland, dazu gehört auch Frankreich. Vermutlich erklärt dies, warum Merkel bei jeden Forderungen sofort umfällt. Sie muss es.

Anbei: die Regierung versichert auch heute noch, dass die Spareinlagen sicher sind.

Sind die Spareinlagen sicher? NEIN, denn die Zusage es eine Lüge.

Die Aussage, dass die Spareinlagen sicher sind, ist für die Regierung nicht bindend, sodass im schlimmsten Fall die Regierung für nichts gerade stehen muss!

Das Landgericht Berlin hat bereits vor zwei Jahren ein Urteil gefällt, wonach für Bankkunden kein Rechtsanspruch auf Einlagen besteht (siehe Aktenzeichen 10 O 360/09). Damit ist klar, die Regierung belügt das Volk.

Wer die sinnlose Bankenrettung nicht mehr dulden will, dem sei der Steuerboykott empfohlen. Die Regierung ist unfähig mit unseren Steuergeldern verantwortungsbewusst umzugehen. Banken sind kriminelle Vereinigungen!

Steuerboykott