Der Blitzmarathon: Wie man die staatliche Abzocke bekämpft

Der Kampf gegen Radarfallen wird weiter fortgesetzt und so hatte ich wieder die Gelegenheit den staatlichen Abzockern das Handwerk zu legen. Wie ich es erwartet hatte, stellten sich die Abzocker am Tag des „Blitzmarathon“ wieder an den Straßenrand vor einer Kurve um ahnungslose Autofahrer abzuzocken. Da ich täglich Blitzer.de aufrufe wurde ich rechtzeitig über diesen Blitzer informiert und konnte notwendige Maßnahmen einleiten um die Abzocke seitens des Staates zu vereiteln.

Wie ich in diesem Artikel erwähnt habe, benutze ich ein selbst gebasteltes Pappschild, mit dem die Autofahrer vor Blitzer gewarnt werden. Ob es nun legal oder illegal ist, ist mir egal. Ich dulde keine staatliche Abzocke. Dass der Staat schnelles Geld machen kann ist nicht akzeptabel und muss bekämpft werden.

Um etwa 11:00 Uhr erfuhr ich von diesem Blitzer und machte mich auf dem Weg um selbigen zu bekämpfen. Zuerst stellte ich mich mit dem Warnschild an den Straßenrand (300 Meter Enternung vom Blitzer) und warnte  für drei Stunden die Autofahrer. Es war kalt und windig doch die Autofahrer dankten es mir. Insbesondere die nicht Einheimischen konnten teilweise vor einem Führerscheinentzug bewahrt werden. Eine halbe Stunde später beschloss ich eine kurze Pause einzulegen, weil die Straße im Moment leer war und es ziemlich kalt war. Ich zog mich von der Straße zurück und trank erst einmal einen Kaffe. Währenddessen konnte ich ein Fahrzeug von der Gemeinde beobachten, dass sich auf die Suche nach der „Störung“ gemacht hatte, weil alle Autos ausnahmslos dank meiner Warnung die Geschwindigkeit einhielten. Die Abzocker hatten also tatsächlich eine Störung seitens eines Aktivisten vermutet. Doch sie hatten mich nicht erwischt, denn auch in vergangen Aktionen wurde versucht die Störung zu lokalisieren – doch ohne Erfolg. Seitdem bin ich wachsam.

Nachdem ich mich wieder aufgewärmt hatte, ging ich wieder nach draußen um den Kampf gegen den Blitzer fortzusetzen. Weil ich nur von einer Richtung warnen konnte, beauftragte ich einen weiteren Aktivisten, der ein Schild in der anderen Richtung der Straße aufstellte, damit die Autofahrer aus beiden Richtungen gewarnt werden konnten. Das Schild, das der andere Aktivist aufgestellt hatte, war ein neuer Entwurf, den ich unbedingt testen wollte. Dieses Schild ist so gestaltet, dass man es ohne Probleme an einem Pfahl befestigen kann. Man muss dann nicht mehr persönlich warnen, allerdings muss man davon ausgehen, dass das Schild mitgenommen wird.

Es funktionierte prächtig und die Beamten werden wohl niemanden mehr geblitzt haben, denn alle Autofahrer hatten meine Warnung verstanden und die Geschwindigkeit angepasst. Um 14:00 Uhr bekam ich die Meldung, dass die Abzocker kapituliert hatten und dabei waren die Anlage abzubauen. Ich hatte mein Ziel erreicht und die Abzocke planmäßig vereiteln können. Sie kamen nicht wieder. Auch das Schild das der andere Aktivist am Pfahl befestigt hatte, war noch vor Ort. Ich nahm es wieder mit.

Ich schätze, dass ich an diesem Tag der Gemeinde einen Verlust von etwa 4000 Euro beschert habe, weil niemand mehr geblitzt wurde. Die Ramsau wird sich freuen. Der Blitzmarathon erhöht in keinem Fall die Verkehrssicherheit, einzig die Staatskasse wird gefüllt. Die Beamten sind auch nicht daran interessiert die Autofahrer zu erziehen, es geht nur ums Geld, mehr nicht. Man müsste mit jedem Fahrer ein detailiertes Gespräch führen und vor den Folgen von Raserei aufklären. Da das nicht stattfindet gehe ich von staatlicher Abzocke aus.

Sicher ist: beim nächsten Blitzmarathon werde ich wieder die staatliche Abzocke bekämpfen und vor Radarfallen waren. Ich hoffe, dass viele Leute mir folgen werden, alleine ist es fast unmöglich die Abzocke zu beenden. Ein Radarwarner oder eine Application für das Mobiltelefon schützt nur teilweise vor Geschwindigkeitskontrollen, man muss direkt vor den Geschwindigkeitskontrollen waren wenn man die Abzocker stoppen will. Genau das werde ich wieder tun, wenn es wieder soweit ist.

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Blitz-Marathon in NRW: Polizei will Autofahrer abzocken

Zum zweiten Mal findet in Nordrhein-Westfalen ein Blitz-Marathon der Polizei statt. Dabei wird landesweit die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer überprüft, auch die Bürger durften Standorte für Radarkontrollen vorschlagen.

Wird durch Geschwindigkeitskontrollen die Verkehrssicherheit erhöht?

Es geht der Polizei nicht um die Verkehrssicherheit, ein Ordnungs – oder Bußgeld hat nämlich keine „erzieherische“ Wirkung. Die Verkehrssicherheit würde sich nur dann erhöhen, wenn die Polizei mit jedem Temposünder ein ausführliches Gespräch führt und ihn oder sie über die Folgen von Geschwindigkeitsübertretungen aufklärt, auch Videos von Unfällen haben eine abschreckende Wirkung. Doch darum geht es dem Staat nicht. Die Behauptung Radarkontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit ist eine dreiste Lüge um den Autofahrer noch weiter abzuzocken.

Wie ich in einigen Artikel bereits erwähnt habe, gibt es mehrere Möglichkeiten diese Abzocke zu bekämpfen.

Es gibt zum Beispiel die Seite blitzer.de wo man online mobile Radarfallen melden kann. Die Standorte werden dann auf einer Google-Maps Karte angezeigt, auch für Mobiltelefone gibt es eine App, sodass man auch unterwegs Radarfallen melden kann und auch immer über aktuelle Radarkontrollen informiert ist. Blitzer.de ist oftmals sogar genauer und schneller als die Meldungen im Rundfunk, weil jeder eine Radarfalle melden kann.

Schild zum Warnen vor Radarfallen

Mit Schildern wie diesen kann man die staatliche Abzocke unterbinden.

Eine andere Möglichkeit die Geschwindigkeitskontrollen von Ordnungsamt und Polizei zu sabotieren besteht darin in dem man ein Schild aus Pappe am Straßenrand aufstellt. Eine detailierte Anleitung findet sich hier. Diese Methode ist sehr effektiv, insbesondere dann wenn man sich mindestens 2 Meter von der Straße hinstellt und persönlich warnt. Fast jeder Autofahrer sieht dann die Warnung und der Blitzer wird wirkungslos. Strafbar macht man sich nicht, denn es wird nicht in den Straßenverkehr eingegriffen.

Der nächste Blitz-Marathon soll am 24. Oktober 2012 stattfinden. Dann wird die Abzocke noch größer, denn dieses Mal soll die Abzocke auch auf Niedersachsen und die Niederlande ausgedehnt werden. Zeit genug sich gegen die staatliche Abzocke vorzubereiten!

Weblinks

Blitzer.de – Blitzer online melden

Der nächste Blitz-Marathon findet im Oktober statt

Blitzmarathon – Wegelagerei