Blockupy-Frankfurt: Stadt will Protest verbieten

Unter dem Namen „Blockupy-Frankfurt“ ist ein neuer Versuch geplant, gegen das Finanzsystem zu protestieren. Nachdem die Proteste von „Occupy-Frankfurt“ nicht viel bewirkt haben möchte man nun einen neuen Versuch gegen das System wagen, doch die Stadt will den Protest verbieten und somit im Keim ersticken. Begründung: der Protest sei eine Zumutung für die Bürger und die Stadt und damit inakzeptabel, außerdem sei die Sicherheit gefährdet. Die Aktion Blockupy-Frankfurt war ursprünglich vom 16.05.2012 bis zum 19.05.2012 geplant. Die Aktivisten wollen nun eine Klage einreichen damit der Protest doch noch stattfinden kann.

Kommentar:  Wie war das nochmal? Laut der Kanzlerin leben wir in einer modernen Demokratie die für jeden etwas bietet. Das dem nicht so ist sollte uns seit der Euro-Einführung bewusst sein. Eine echte Demokratie gibt es hier nicht und so wundert es nicht, dass man neue Proteste bzw. Demonstrationen verhindern will. Es wachen nämlich immer mehr Menschen auf und erkennen dass unser heutiges System nicht gerecht ist. Es basiert auf Ausbeutung der Unter – und Mittelschicht, davon profitiert die Oberschicht, besonders die Vorstände kassieren massiv ab ohne jemals viel geleistet zu haben. Man kann nur hoffen, dass der Protest trotzdem stattfindet, es wird Zeit, dass sich auch in Deutschland endlich etwas tut, es ist auch nicht schlecht wenn die Stadt durch den Protest lahmgelegt wird, vielleicht kann man erst dann etwas bewirken.

Eigentlich ist die Zeit für den zivilen Ungehorsam gekommen. Der zivile Ungehorsam besagt, dass Gesetze ignoriert werden um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Der Protest selbst ist gewaltfrei und friedlich, aber radikal in seiner Auswirkung. Demnach müsste die Blockupy-Aktion trotzdem stattfinden obwohl die Stadt es verbietet. Bei Räumungen durch die Polizei wird der Platz bzw. die Straßen wieder besetzt, notfalls werden auch Absperrungen durchbrochen. Wenn wir uns an die Obrigkeit halten und jedes Gesetz und Verbot brav befolgen wird nie etwas passieren. Die Politik und die Banken ignorieren auch die Gesetze oder biegen sie sich so zurecht wie sie sie brauchen. Gleiches Recht sollten auch die Protestler haben. Wer obrigkeitshörig ist, wird nichts erreichen. Niemals.

Laut Theodor Ebert gliedert sich der Widerstand in drei Stufen:

  • Stufe 1: Protest in Form von Mahnwachen und Demonstrationen.
  • Stufe 2: legale Nichtzusammenarbeit durch Gründung von Gruppen die ein bestimmtes Ziel mit rechtlichen Mitteln verhindern wollen
  • Stufe 3: Ziviler Ungehorsam: es werden Steuerzahlungen verweigert, Blockaden errichtet, Gelände besetzt und eine eigene Rechtssprechung errichtet, Gesetze werden ignoriert

Weblinks:

Webseite von Blockupy-Frankfurt

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/massenkundgebung-gegen-finanzwelt-frankfurt-verbietet-blockupy-demonstration-1.1349269

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Neuigkeiten aus New York: Polizeigewalt gegen Demonstranten

Die Bewegung „Occupy Wall Street“ existiert immer noch, obwohl die „Qualitätsmedien“ sie weiter ignorieren. Am 1. Mai gab es erneut eine Demonstration die sich gegen das ungerechte Finanzsystem gerichtet hat. Die Polizei hatte natürlich erneut die Anweisung bekommen gegen die Demonstranten mit äußerster Härte vorzugehen und die Wall Street zu schützen. Auch diesesmal waren die Polizisten wieder brutal, sodass man schon vom Faschismus sprechen kann.

Was haben die Demonstranten falsch gemacht? Sie verließen für eine kurze Zeit den Bürgersteig – für die Faschisten Grund genug um zuzuschlagen. Es gibt auch wieder Gerüchte wonach Agent-Provocateure sich unter die Demonstranten gemischt haben um sie zu provozieren.

Nicht nur in New York gab es Proteste, auch in San Francisco: dort wurde die Golden Gate Fähre bestreikt und der Berufsverkehr wurde dadurch behindert. In Los Angeles sollen Aktivisten den internationalen Flughafen LAX für kurze Zeit besetzt haben.

Kommentar: bereits jetzt sind die USA ein faschistischer Staat, eine freie Demokratie existiert dort nicht. Die USA sind nicht weit von chinesischen Verhältnissen entfernt.

Occupy Wall Street Demonstration, 01. Mai 2012

Occupy San Francisco, 01. Mai 2012

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/05/01/occupy-wall-street-blutige-proteste-in-new-york/

Verletzte bei Protest in Frankfurt

Heute fand in Frankfurt der Protest „M31“ in Frankfurt statt, der sich gegen das ungerechte System namens Kapitalismus gerichtet hat. Immer mehr Menschen erwachen und stellen fest, dass das aktuelle System dringend verändert werden muss. Verschiedenen Meldungen zufolge soll es Verletzte gegeben haben, darunter auch ein uniformierter Staatsdiener. Angeblich sollen die Demonstranten randaliert haben. Es gibt auch unbestätigte Gerüchte, wonach ein Agent Provocateur die friedlichen Demonstranten provoziert haben soll.

Anbei ein Youtube-Video von dem Protest:

 

Weblinks

march31.net – Seite von M31

Protest in Frankfurt

Occupy Berlin – Willkommen im Polizeistaat!

Am 15.10.2011, der weltweite Aktionstag gegen das Finanzsystem kam es zu einem Zwischenfall. Die Demonstration in Berlin „Occupy Berlin“ vor dem Reichstag wurde gewaltsam von den Handlangern der Elite aufgelöst. Es war geplant, ein Camp vor dem Reichstag zu errichten. Die Protestler sind alle friedlich gewesen, doch die Polizei hat sich wieder von ihrer faschistischen Seite gezeigt und die Protestler gewaltsam vom Platz entfernt. Während der Räumung hatte der Livestream zeitweise bis zu 7000 Zuschauer aus aller Welt.

Anbei ein Video eines empörten Wutbürgers, mit deutlicher Ansage!

Weiterführende Links

http://www.facebook.com/OccupyBerlin – Facebook-Seite von Occupy Berlin

http://www.livestream.com/undergroundreports – Livestream von Occupy Berlin

Occupy Wall Street – Proteste dauern an

Die Aktion „Occupy Wall Street“ findet nun schon seit 11 Tagen statt und die empörten Wutbürger geben nicht auf. Nach wie vor wird gegen das ungerechte Finanzsystem demonstriert.

Wer sich den Livestream anschaut, bekommt den Eindruck, dass die Zahl der Protestler nicht gesunken ist, im Gegenteil die Zahl der empörten Bürger steigt. Es ist geplant, die Proteste auf alle US-Großstädte auszuweiten. Es gibt mittlerweile schon Gruppen in Chicago, San Francisco, Boston und die Zahl der Wutbürger steigt an. Es scheint so, als hätten die US-Bürger genug von dem System, während in Deutschland kaum jemand bereit ist auf die Straße zu gehen.

Zur Wiederholung: In New York finden seit dem 17. September 2011 Proteste gegen das Finanzsystem statt. Es fing zuerst mit dem „US day of Rage“ an, die Proteste dauerten an und man nennt die Aktion nun „Occupy Wall Street“, was auf deutsch heißt: Besetze die Wall Street. Die „Zentrale“ der Demonstranten ist der Zuccotti Park in Manhattan.

Die Wutbürger haben eine klare Botschaft: mindestens 20% der US-Bevölkerung haben überhaupt kein Vermögen und sind damit Verlierer der Gesellschaft. Dann kommt die Arbeiterschicht, die ungefähr aus 79% der Bevölkerung besteht, aber für einen Hungerlohn arbeitet. Übrig bleibt 1%, das sind die Banker, Vorstände und Politiker, die von unersättlicher Habgier befallen sind und auf Kosten der restlichen Bevölkerung leben.

Während der Proteste kommt es auch immer wieder zu Konflikten mit den uniformierten Handlangern der Elite. In den ersten Tagen wurden Demonstranten festgenommen, die friedlich waren, aber sich gegenseitig Kraft zugewiesen haben. Am 24. September kam es zu einem schwereren Zwischenfall, bei dem Frauen mit Pfefferspray auf brutale Weise handlungsunfähig gemacht wurden. Anonymous hat inzwischen die Identität des Faschisten offen gelegt, der für diese Tat verantwortlich ist.

Die Aktion hat nun auch einen prominenten Unterstützer: Michael Moore, der auch die Demonstranten persönlich am 27. September besucht und befragt hat. Michael Moore ist bekannt durch seinen Film „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“, welcher 2009 veröffentlicht wurde.

Für mehr Informationen gibt es folgende Links:

https://occupywallst.org/   – Die offizielle Seite von „Occupy Wall Street“

http://www.livestream.com/globalrevolution   – Livestream vom Liberty Square

Proteste in anderen Städten:

Occupy San Francisco (Facebook Gruppe)

Occupy Chicago

Occupy Boston (Facebook Gruppe)

Occupy Together

Occupy Wall Street – Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten

Von den Medien nach wie vor ignoriert, doch die Proteste in New York gegen das Finanzsystem dauern an. Der Protest, bekannt unter dem Namen „Occupy Wall Street“ wird immer bekannter und mittlerweile verbreiten sich die Videos bei Youtube wie ein Lauffeuer.

Die uniformierten Faschisten (Polizisten) gehen dabei hart gegen friedliche Demonstranten vor, die eigentlich nur friedlich gegen das bestehende System protestieren wollen. Mit Netzen werden die Protestler von den Faschisten in die Enge getrieben und damit wie Tiere behandelt.

Offenbar fürchtet die „staatliche Ordnung“, dass die Aktion durch das Internet noch bekannter wird und außer Kontrolle geraten könnte. Tatsache ist, dass die meisten Medien in den USA das Thema immer noch vollständig ignorieren, als würde der Protest gar nicht stattfinden.

Nach verschiedenen Berichten soll die Zahl der Teilnehmer am Samstag am größten gewesen sein. Fakt ist, es wollen immer mehr Leute an den Protesten teilnehmen und sich über das Finanzsystem empören. Dabei greifen die Demonstranten zu friedlichen, aber kreativen Methoden: es werden Plakate erstellt und man empört sich auch verbal.

Mittlerweile berichten auch Gulli, NZZ Online und ntv.de über die Proteste, auch die New York Times hat einen Artikel verfasst. Im Fernsehen allerdings wird dennoch nicht über die Proteste berichtet.

Im folgenden drei aktuelle Videos aus New York, die die Polizeigewalt bestätigen.

Protestler werden wie Tiere behandelt und mit Netzen eingeengt, offenbar wurde sogar von Pfefferspray Gebrauch gemacht:

 

 

Ein Demonstrant wird verhaftet, weil er die US-Flagge falsch hält:

 

Wer auf dem neusten Stand bleiben möchte, hier die Seite von Occupy Wall Street:

https://occupywallst.org/